Eine nachhaltige Entwicklung des Verkehrs, des Bauens und der Stadtentwicklung muss angesichts der ökologischen, sozialen, demographischen und ökonomischen Entwicklung in Brandenburg an der Havel einen hohen Stellenwert einnehmen.

Die wirtschaftsstrukturelle Entwicklung muss durch eine integrierte, partizipative und transparente Zusammenarbeit aller Beteiligten erreicht werden. Dazu gehört es, die Natur mit der Moderne, die weitere Entwicklung und das Erhalten des Bestehenden zu vereinbaren.

Ich mache mich stark für …

  • … die Bereitstellung und Überprüfbarkeit eines klimafreundlichen Verkehrsangebotes, die Schaffung eines attraktiven Wohnumfeldes, die Reaktivierung von brachliegenden Flächen und den Erhalt von historisch bedeutsamer Bausubstanz. Außerdem sollen die prägenden städtischen und ländlichen Strukturen gesichert, die Zersiedelung von Landschaft und Natur verhindert und der Erhalt von zusammenhängenden Kulturlandschaften und Grünanlagen in städtischen Gebieten gefördert werden.
  • … die bessere Zusammenarbeit der verschiedenen Einrichtungen der Stadt und mit umliegenden Kommunen in allen Bereichen der Planung.
  • … die Stärkung der Mobilität unserer Gesellschaft, da sie ein wesentliches Merkmal für Lebensqualität und Entwicklungschancen der Bevölkerung ist.
  • … den Ausbau eines ganztägigen ÖPNV, mit Vorrang auf Verkehrsmittel, welche ökonomisch und ökologisch langfristig und nachhaltig die beste Bilanz vorweisen. Eine ausreichende Anbindung aller Einwohner in den Gemeindeteilen an den ÖPNV ist zwingend barrierefrei für alle Nutzer sicher zu stellen. Außerdem sollen umliegende Orte an das Nahverkehrsnetz des Oberzentrums angebunden werden. Die zuständigen Vertreter, zum Beispiel der Behindertenbeirat der Stadt, sollen in diese Planungen einbezogen werden.
  • … eine zeitlich partiell oder komplett autofreie Steinstraße, wenn dies nach aktiver Einbeziehung der ansässigen Gewerbetreibenden und Anwohner gewünscht ist. Durch die Realisierung der Ringbahn kann dieses zentrale Stadtgebiet besser an den ÖPNV angebunden und entlang der Steinstraße und der Hauptstraße verbesserte Lebens- und Arbeitsbedingungen bewirkt werden. Außerdem wird die Innenstadt für den Publikumsverkehr attraktiver.
  • … die energetische und barrierearme Sanierung der vorhandenen Baustruktur und den Neubau nach modernen ökologischen und umweltbewussten Richtlinien. Dies möchte ich mit einem Förderprogramm unterstützen.
  • … die Rechte behinderter Menschen, beispielsweise durch die Sicherstellung eines barrierefreien Zuganges zu öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen für alle Bürgerinnen und Bürger. Diese müssen in alle Konzeptionen einbezogen werden.
  • … den Ausbau zur Recycling-Stadt, welche ihre Abfälle vollständig sammelt, verwertet und in Verbindung mit der Schaffung von Arbeitsplätzen der Rohstoffkette wieder zufügt (Cradle-to-Cradle Konzept).
  • … die Weiterentwicklung der Wirtschaft im Hinblick auf den sparsamen Umgang mit Rohstoffen und finanziellen Mitteln, sowie die Wiederverwertung von Ressourcen, um dem Raubbau in der Natur entgegenzuwirken.
  • … die Stadt der „tausend“ Dächer und unterstütze die Förderung und den Bau von Solaranlangen auf öffentlichen und auch privaten Dächern zur Energiegewinnung.
  • … die Bereitstellung von Energie und Energieträgern, welche durch die kommunalen Stadtwerke durch 100-prozentige generative und regenerative Energiegewinnung erzeugt werden sollen.
  • … die Entwicklung einer fahrradfreundlichen Kommune durch die Attraktivierung des öffentlichen Personennahverkehrs für Fahrradfahrer, die Förderung von Fahrradverleihen, die Etablierung von Fahrrad-Hotels und die Schaffung einer entsprechenden Jugendherberge.
  • … die Förderung der Integration von Mitbürgern mit Migrationshintergrund, welche unsere Stadt bereichern und neue positive Qualitäten in die Gemeinschaft und Kulturlandschaft einbringen. Die Integration soll durch die Gesellschaft und die Stadt begleitet werden.
  • … die gerechte Abwägung öffentlicher und privater Interessen bei sämtlichen Planungsaufgaben im Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger. Planung ist unverzichtbar und darf nicht zugunsten einseitiger Interessen eingeschränkt oder aufgegeben werden. Es sichert und regelt ein ausgewogenes Mit- und Nebeneinander von Bedürfnissen des Wohnens, des Arbeitens, des Verkehrs, der Infrastruktur, der Kommunikation, der Bildung, des Sports, der Kultur und der Freizeitgestaltung.

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