PIRATEN nehmen Kurs auf den Landtag

Bücherregal, Astrid Kopp@flickr, CC BY-NC-SA 2.0
Dieser Text ist ein Beitrag der Autorin / des Autors. Die enthaltenden Aussagen entsprechen der Meinung der Autorin / des Autors.

Am kommenden Sonntag sind Wahlen. 11 Parteien bewerben sich um die 88 Sitze im Brandenburger Landtag. Unten ihnen auch die PIRATEN, welche mit ihrem Vorsitzenden Raimond Heydt aus Nauen im Wahlkreis V (Mittleres Havelland) und auf der Landesliste antreten. Heydt, der sich seit Jahren ehrenamtlich als Elternvertreter und im Vorstand von MIKADO e.V. für Kinder und Jugendliche engagiert, ist ausgewiesener Bildungsexperte seiner Partei. “Bildung hat im Landtag keine Vorfahrt. Für vieles ist Geld da. Viel Geld wird verschwendet, allem voran für einem Flughafen, von dem niemand weiß, ob er jemals fertiggestellt wird und was er uns Brandenburger am Ende kosten wird. Was auf der Strecke bleibt sind die Zukunftschancen unserer Kinder, unsere Zukunft.

Raimond Heydt (CC BY-SA Mirco Brahmann)

Welche Partei verbindet man in Brandenburg mit guter Schule? Diese Lücke wollen PIRATEN schließen, und im Landtag Lobbyarbeit für Kita´s, Schulen und Jugendeinrichtungen machen. Als Partei, die sich aus dem Internet heraus gegründet hat, wissen PIRATEN um die Bedeutung von guter Bildung. “Wir können nicht akzeptieren, dass eines der reichsten Industrieländer der Welt nicht in der Lage sein soll, sein Bildungssystem bedarfsgerecht zu finanzieren. Deshalb wollen wir, dass der Bildungshaushalt in den nächsten 5 Jahren um mindestens 25% erhöht wird. Kleinere Klassen, Schulsozialarbeit, eine zeitgemäße Ausstattung, etc., dass alles kostet Geld. Eine Regierung die lieber Schlösser saniert, als sich um die Schulen und Kita`s zu kümmern, wird es mit den PIRATEN nicht geben“, so
Heydt.

Das Geld allein nicht reicht, weiß auch die Piratenpartei. Um die Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse des einzelnen Kindes im Alltag zu stärken, wollen die Brandenburger PIRATEN eine Bildungsfinanzierung, in welcher das Geld konsequent den Kindern folgt. Das Kind soll das für seine Betreuung und Ausbildung notwendige Geld wie mit einem Rucksack unmittelbar selbst mitbringen. “Die für einen ausfinanzierten Betrieb von Kita oder Schule notwendigen Kosten sollen zusammengefasst und auf alle Kinder umgelegt werden. Wir wollen für jedes Kind in Brandenburg ein virtuelles Bildungsguthaben im Landeshaushalt festschreiben, welches bei Anmeldung in einer Kita oder Schule direkt der Einrichtung zur Verfügung steht. Das Rucksackprinzip schafft maximale Transparenz über die Bildungskosten und gibt den entscheiden Anreiz jedem einzelnen Kind tatsächlich die Aufmerksamkeit zu schenken, die es verdient und benötigt“, erläutert Heydt.

Die Herausforderungen im Speckgürtel und in der Fläche, genauso wie die Bedarfe vor Ort, sind sehr unterschiedlich. Deshalb sollen alle Einrichtungen -Kita und Schule- frei über ihr Geld und ihr Personal verfügen können. PIRATEN warten nicht auf das Wundermittel für alle, sondern setzen auf passgenaue Lösungen vor Ort. Der Kandidat gibt sich angriffslustig: “Vom Bildungsversprechen wird niemand klug. Die SPD hat mit ihren wechselnden Koalitionspartnern bewiesen, dass sie kein Interesse an einer ausfinanzierten Bildung in Brandenburg hat. Wem eine gute Schule für seine Kinder wichtig ist, wählt am 14.09.2014 mit beiden Stimmen die Piratenpartei.

Autor: Raimond Heydt

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Raimond Heydt

Kontakt

Raimond Heydt (40) aus Nauen ist Vater von 3 Kindern und seit 2011 Mitglied der Piratenpartei. Er arbeitet als Pflegehilfskraft bei einer spastisch gelähmten Frau und engagiert sich seit über 20 Jahren ehrenamtlich zu Themen rund um Kita, Schule und Jugendarbeit. Er war mehrere Jahre Elternvertreter in verschiedenen Gremien, wie z.B. dem Landeselternrat und ist im Vorstand eines anerkannten Jugendhilfeträgers im Havelland.

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